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Eva Brenner: Fasziniert von Kork

Frage: Wir kennen alle diese Phasen, in denen man den eigenen vier Wänden einmal einen ganz neuen Charakter geben will. Mit welchen Mitteln erreicht man das am effektivsten?

Eva Brenner: Manchmal reicht es ja schon, ein paar neue Wohnaccessoires wie Kissen, Vasen oder Bilder auszutauschen, um neue Akzente zu setzen. Wer aber ganz frischen Wind in seine Wohnung bringen möchte, kann mit einem neuen Fußboden eine immense Wirkung erzielen. Es ist auch für mich immer wieder erstaunlich, wie sich ein Raum verändert, wenn wir ihn mit einem neuen Bodenbelag ausstatten. Ob man einen grauen Teppich durch einen hellen Natursteinlook ersetzt oder weiße Fliesen durch eine dunkle Parkettoptik. Es entsteht ein ganz neues Wohngefühl, auch wenn der Rest der Einrichtung beim Alten bleibt. Seite 2 von 4

Frage: In welchen Situationen empfehlen Sie Kunden Korkfußböden?

Eva Brenner: Wenn jemand seine Wohnung renovieren will, steht er vor vielen Entscheidungen. Gerade bei den Fußböden tun sich viele schwer. Holz ist nicht so strapazierfähig, Stein und Fliesen sind fußkalt. Korkfußboden ist da die perfekte Wahl. Abgesehen von seinen funktionalen Eigenschaften wird er in unzähligen Designs angeboten. Denn durch das innovative Printverfahren sind dem Aussehen eines Korkfußbodens quasi keine Grenzen mehr gesetzt. Ob Naturstein, Beton oder Holz - bei den Dekoren können die Hersteller aus dem Vollen schöpfen. Außerdem eignet sich Korkboden für jeden Raum der Wohnung, so dass ein einheitlicher Look möglich ist. Das ist gerade heute, wo es oft keine klare Trennung mehr zwischen Wohnraum und Küche oder Schlafzimmer und Bad gibt, ein entscheidender Vorteil.

Frage: Was fasziniert Sie am Material Kork besonders?

Eva Brenner: Die einzigartige Kombination von Vorteilen, die dieses Baumaterial in sich vereint. Tolle Optik, aber auch Haptik, schall- und wärmeisolierend, strapazierfähig und pflegeleicht - außerdem sogar im Feuchtraum einsetzbar. Wenn ich als Planer einem Kunden ein solch alltagstaugliches Material empfehlen kann, das zudem auch optisch so viele Pluspunkte mit sich bringt, ist es auch insofern für mich nachhaltig. Denn ich weiß, dass der Kunde damit langfristig zufrieden sein wird! Und für die Umwelt ist die Nachhaltigkeit ja sowieso gegeben: Korkeichen werden nur geschält und nicht gefällt. So kann immer wieder eine neue Korkschicht nachwachsen. Gleichzeitig sind die Korkeichenwälder Lebensraum für zahlreiche, teilweise bedrohte, Tier und Pflanzenarten Seite 3 von 4

und binden auch noch 14 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Ein Korkboden macht also auch aus ökologischer Sicht absolut Sinn.

Frage: Korkböden gibt es von verschiedenen Anbietern in unterschiedlichen Qualitäten. Worauf sollte man beim Kauf achten, damit man einen hochwertigen Boden erhält?

Eva Brenner: Ein hochwertiger Korkboden muss eine Korkschicht von mindestens 2,5 Millimetern haben. Nur so kann der Boden alle seine guten Eigenschaften ausspielen. Als Orientierungshilfe bei der Bodenwahl hilft das Gütesiegel des Deutschen Kork-Verbands. Wer beim Kauf auf das Kork-Logo achtet, kann sicher sein, einen Qualitäts-Boden zu bekommen.

Frage: Welche Materialien verwenden Sie bei der Ausstattung von Wohnungen persönlich am liebsten?

Eva Brenner: Pure Materialien, die mit der richtigen Pflege schön altern. Dazu gehören beispielsweise Leder, Holz, Kork, Metalle und Stein. Zudem arbeite ich gerne mit traditionellen Baustoffen oder Oberflächen wie Zementfliesen oder dem antiken marokkanischen Kalkputz Tadelakt.

Frage: Würden Sie bei einer Renovierung Ihrer eigenen Wohnung auch über Korkfußböden nachdenken?

Eva Brenner: Meine Altbauwohnung hat über 100 Jahre altes Holzparkett beziehungsweise Holzdielen. Aber bei der Ausstattung eines neuen Objektes kämen Korkböden auf jeden Fall in Frage!

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